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Einladungskarten und Einladungen

Einladungskarten für das Richtfest

Wie feiere ich (m)ein Richtfest?

Rund um das Richtfest ranken sich mannigfaltige Bräuche. Ein Festakt, der auch regional „eingefärbt“ ist und, je nach Landstrich, Firstbier, Weihefest oder Hiebschmaus genannt wird:

Auf jeden Fall ein aufregender Abschnitt in jedem Bauvorhaben, da nun der Rohbau vollbracht ist.

Ein Dankeschön an all die fleißigen Helfer!

Zudem eine gute Gelegenheit, Freunden und Bekannten, die womöglich unentgeltlich aushalfen, Dank zu bezeugen. Freilich erwarten auch jene, die den Dachstuhl mit ihrer Firma aufgestellt haben, dass nun ein Richtkranz gehisst wird.

Dabei hält der Polier, nicht jedoch der Bauherr, (s) eine kurze Ansprache - ein Zeichen dafür, dass das Richtfest auch für die professionellen Handwerker ein wichtiger Akt ist.

Was gibt es zum Richtschmaus?

Die werden ohnehin vor Ort sein. Freunde und Bekannte freilich müssen per Einladung über das freudige Ereignis informiert werden. Und das nicht einfach per Mail, sondern auch heute noch in Schriftform und per Karte. Die kann, wie auch Einladungen zur Jugendweihe oder Konfirmation, im Internet gestaltet und dann in personalisierter Form ausgedruckt werden.

Eine schöne Sache und nur eine der Vorbereitungen, mit denen die Bauherren nun befasst sind. Denn auch der Richtschmaus will organisiert sein. Der findet im Anschluss an den Richtspruch statt und ist bis heute guter Brauch. Eine Tradition, die schon im 15. Jahrhundert üblich war und gerade damals den weniger gut gestellten Arbeitern einen unbeschwerten Tag beschert hat.

Der Richtkranz

Doch was wäre ein Richtfest ohne Richtkranz? Denn der wird vom Zimmermann am Dachstuhl aufgehängt und muss daher mit bunten Bändern geschmückt werden.

In der Regel kann man fertige Arrangements beim Blumenladen bestellen. Der Richtschmaus darf dagegen einfacher Natur und zünftig sein. Hier reichen Würstchen, Frikadellen und Kartoffelsalat, ggf. auch Steaks, völlig aus.

Nicht fehlen dürfen Bier und Spirituosen; Wein muss dagegen nicht zwangsläufig gereicht werden. Freilich müssen Bänke und Tische, ggf. auch eine Zeltplane organisiert werden. Musik wäre schön, ist jedoch nicht zwangsläufig Pflicht.

Eingeladen werden nicht nur Vertreter der Baufirma, sondern auch der Architekt. Dazu Freunde und Bekannte. Unter Umständen auch die zukünftigen Nachbarn. Falls es sich um ein Firmengebäude handelt, werden insbesondere Geschäftspartner und -Freunde geladen.

Sparsamkeit wäre hier fehl am Platz. Zumal das Richtfest, in Relation zu den übrigen Baukosten, ohnehin nicht mehr wirklich ins Gewicht fällt.