Einladungskarten und Einladungen

Sie können hier Karten im Set bestellen — Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Einladungen zu gestalten, drucken und zu versenden. Wenn Sie ein Set von gleichen Einladungskarten benötigen, z.B. für Hochzeit oder Taufe, um diese selbst per Hand zu beschriften, dann können Sie zum Beispiel hier Einladungen im Set gestalten und bestellen. Es gibt eine Reihe von Vorlagen, die man persönlich ausgestalten, drucken lassen und sich dann im Set nach Hause zusenden lassen kann. Sie können auch mit anderen Diensten zum Beispiel Ihre Einladungskarten mit Foto sofort aus dem Netz versenden lassen. Sie benötigen dann kein eigenes Fotopapier, können den Druck der Einladungskarten, Besorgung von Briefmarken und Gang zum Briefkasten erledigen lassen. Sie benötigen lediglich ein Foto, das Sie auf die Vorderseite Ihrer Einladungskarte hochladen möchten, die Sie als Postkarte verschicken lassen möchten.

Eine klassische Einladungskarte ist von der Optik her eher schlicht und stilvoll gehalten und gibt dem Gast mit klaren, übersichtlichen Informationen Aufschluss auf Art und Anlass der Feierlichkeit, die geplanten Örtlichkeiten sowie Datum und Uhrzeit der Feier selbst. Dabei sollten sowohl der Wochentag als auch der Monat des Termins vollständig in Worten ausgeschrieben werden.

Zumeist werden die klassischen Varianten der Einladungskarten gewählt, wenn es sich um eher öffentliche Anlässe handelt. Zusätzliche Hinweise beispielsweise auf die Kleidungsfrage (z.B. „leger“) können hier ebenso mit eingebracht werden wie die angebotene Hilfestellung bei der Suche nach eventuell notwendigen Übernachtungsmöglichkeiten für entfernt lebende Gäste. Der Hinweis „Um Antwort wird gebeten.“ darf dabei auch abgekürzt werden („u.A.w.g“) und erleichtert dem Gastgeber gleichzeitig die Planung der Rahmenbedingungen einer Feierlichkeit.

Bei klassichen Einladungen ebenfalls sehr verbreitet sind hinter der Uhrzeit abgekürzte Hinweise: Die Abkürzung „s.t.“ steht für die lateinische Bezeichnung „sine tempore“ was bedeutet „ohne Zeit“, die Abkürzung „c.t.“ hingegen steht für „cum tempore“, also „mit Zeit“. Während die erste Abkürzung dem Gast mitteilt, in jedem Fall pünktlich zu erscheinen, ist bei der zweiten Abkürzung eine Verspätung um bis zu der noch als höflich geltenden viertel Stunde erlaubt. Die Abkürzungen geben dabei Hinweise auf den angedachten Verlauf der Feierlichkeit, deren Programmplanung nicht durch verspätete Gäste unterbrochen werden sollte.

Des weiteren sollte in einer klassischen Einladung die persönliche Anrede (soweit vorhanden mit allen Titeln und akademischen Graden) der eingeladenen Personen ebenso wenig fehlen wie der vollständige Name (ebenfalls mit Titel) des oder der Einladenden.

Die Unterschrift des Gastgebers sollte in jedem Fall handschriftlich, bevorzugt mit Füller, im unteren Bereich der Einladungskarte zu finden sein. Persönliche Worte sollten nur ergänzt werden, wenn auch ein persönliches Verhältnis zum Eingeladenen besteht. Je persönlicher das Verhältnis, desto eher sollte man wiederum auf die Verwendung von Titeln von Seiten des Absenders verzichten.

Die Einladungskarte sollte in jedem Fall in einem ausreichenden Zeitraumen vor der Feierlichkeit versendet werden. Auch hierbei gilt, je offizieller der Anlass, desto früher sollte die Einladung ergehen. Allgemein üblich sind dabei Zeiträume zwischen vier und acht Wochen vor der Feierlichkeit. Mit Absagen sollte dabei bis zu einer Woche vor der Feierlichkeit gerechnet werden.